Einsätze der DLRG OG Leeheim

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Einsatz Ertrinkungsunfall (Do 07.08.2014)
2014/0001: Vermisste Person im Großen Goldgrund bei Trebur

Einsatzart:Ertrinkungsunfall
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:07.08.2014 - 07.08.2014
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 07.08.2014 um 17:45 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 18:10 Uhr
Einsatzende:07.08.2014 um 22:00 Uhr
Einsatzort:Großer Goldgrund 49°52'23.2"N 8°20'59.6"E
Einsatzauftrag:Suche mit Tauchern und Strömungsrettern nach dem Vermissten
Einsatzgrund:Vermisste Person am Rhein / Goldgrund Trebur
Eingesetzte Einsatzmittel - Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - Pelikan Groß-Gerau 20 / 58 - GG-DL xxx
- Mannschaftstransportwagen (MTW) - Pelikan Groß-Gerau 20 / 19 - GG-DL xxx

Kurzbericht:

Bericht aus Echo-online vom 08.08.2014

Mit einem Großaufgebot suchten seit dem frühen Donnerstagabend am Kornsand in Trebur rund 100 Rettungskräfte aus dem gesamten Kreisgebiet nach einer Person im Rhein.

Ein Zeuge hatte beobachtet, wie Personen zum Schwimmen in den Rhein stiegen und dann ein Mann von der Strömung unter Wasser gezogen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen 25 Jahre alten Erntehelfer, der im Bereich des „Großen Goldgrundes“ in den Rhein stieg. Er stand bis zur Brust im Wasser, als er die Strömungskante erreichte und unter Wasser versank. Seitdem war der Mann verschwunden. Die zwei Männer und eine Frau, mit denen er unterwegs war, konnten sich ans Ufer retten.

120 Feuerwehrleute aus Trebur, Groß-Gerau, Ginsheim-Gustavsburg und Rüsselsheim, die DLRG und weitere Rettungskräfte waren mit 50 Fahrzeugen, darunter 15 Boote, im Einsatz. Auch mit einem Polizeihubschrauber wurde nach der Person gesucht.

Die Polizei hatte am Freitag aber nur noch wenig Hoffnung, den Vermissten lebend zu finden. „Wenn er wirklich im Wasser war, wovon wir ausgehen, ist die Hoffnung schwindend gering“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südhessen. Die Suche wurde noch am selben Tag erfolglos eingestellt.
„Wir suchen weiterhin im regulären Streifendienst mit je einem Boot der Wasserschutzpolizei Wiesbaden und Mainz“, sagte ein anderer Sprecher. Weitere Suchboote, Taucher und Hubschrauber seien aber nicht mehr im Einsatz. Es sei nicht auszuschließen, dass der Mann ertrunken sei, fügte er hinzu.

Bilder: